Aus Partner Hund (3/1999):

Man hält ihn - auf den ersten Blick - für einen "kleinen Grossen" oder für einen "hübschen Mischling". Und sein stolzer Halter braucht eine Menge Selbstwertgefühl, um diese "Diskriminierungen" zu ertragen: Ein Entlebucher ist kein Hund zum Angeben. Er ist ein Hund für "Tiefstapler" und ist auch selber einer.

 

Was wurde bei der Zucht vor 100 Jahren von ihm verlangt:
Er mussste bei jeder Witterung schaffen, rennen, treiben, bellen und nachts auch noch busper und wachsam sein können.

 

 

An Selbstbewusstsein mangelt es den kleinen Schweizer Hunden nicht. Sie sind entscheidungswillig und - freudig. Und wenn sie entschieden haben, zeigen die Entlebucher sich manchmal auch dickköpfig und stur.

Der Entlebucher ist Wach- und Begleithund, selbständig und erkennt blitzschnell Situationen. Er ist unbestechlich und eigenständig, seinem Menschen aber ergeben. Sein Zuhause und seine Familie bewacht er unerbittlich. Fremden gegenüber zeigt er Reserviertheit, jedoch keine Aggressivität.

 

Aus der Seite meines Rasseklubs: http://www.entlebuchersennenhunde.ch

Wie soll ein Entlebucher aussehen?

 

 

 http://www.entlebuchersennenhunde.ch/aussehen.php?ns_entlebuchersennenhunde=7d5d66a39c453857d4e179854d44b565

 

 

 

 

 

 

 

Unter- bis mittelgross (Hündinnen 42 - 48 cm, Rüden 44 - 50 cm Schulterhöhe) und kompakt gebaut, von leicht gestrecktem Format. Sein Gesichtsausdruck wirkt klug und freundlich. Kräftiger Fang, Schnauze von der Stirn und den Backen deutlich abgesetzt. Lefzen wenig ausgebildet. Augen ziemlich klein und braun. Ohren hoch angesetzt, hängend und anliegend getragen. Brust tief und breit. Haarkleid fest, kurz und auffallend glänzend.

Ein typisches Merkmal ist die angeborene Stummelrute. Jährlich werden zwischen 8 - 20% der Welpen mit angeborener Stummelrute geboren. Die übrigen kommen mit einer normal langen Rute zur Welt. Diese sollte schwebend oder hängend getragen werden. Ringelruten bedeuten Zuchtausschluss. Im Übrigen gilt in der Schweiz das Rutencoupierverbot für alle Hunderassen.

Der "Entlebucher" ist der kleinste der vier schweizerischen Sennenhunde. Er stammt aus dem Entlebuch, dem Tal im Gebiet der Kantone Luzern und Bern. Die erste Beschreibung unter dem Namen "Entlibucherhund" stammt aus dem Jahre 1889, aber noch längere Zeit danach wurden der Appenzeller und der Entlebucher Sennenhund überhaupt nicht voneinander getrennt. Im Jahre 1913 wurden vier Exemplare dieses kleinen Treibhundes mit Stummelrute an der Hundeausstellung in Langenthal Professor Albert Heim, dem grossen Förderer der schweizerischen Sennenhunderassen, vorgestellt. Aufgrund der Richterberichte wurden sie als vierte Sennenhunderasse in das Schweizerische Hundestammbuch (SHSB) eingetragen. Der erste Standard wurde jedoch erst 1927 abgefasst, und nach der am 28. August 1926 auf Initiative von Dr. B. Kobler erfolgten Gründung des Schweizerischen Klubs für Entlebucher Sennenhunde wurde diese Rasse gefördert und rein weitergezüchtet. Wie die geringe Zahl der Eintragungen ins SHSB zeigt, entwickelte sich die Rasse nur langsam. Neuen Auftrieb erhielt der Entlebucher Sennenhund, als neben der angestammten Eigenschaft als lebhafter und unermüdlicher Treibhund seine hervorragende Eignung als Gebrauchshund entdeckt und unter Beweis gestellt wurde.
Heute, immer noch bei bescheidenem Bestand, hat dieser attraktive dreifarbige Hund seine Liebhaber gefunden und erfreut sich auch als Wach-, Schutz- und Familienhund zunehmender Beliebtheit. Er ist sehr anhänglich und sucht die Nähe seiner Bezugsperson. Bei richtiger Haltung neigt er weder zum Streunen noch zum Wildern.

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